Das ist für die Kfz-Zulassung wichtig

Zulassungsunterlagen
Ohne die richtigen Dokumente ist eine Kfz-Zulassung nicht möglich.

Hast du dir ein Auto neu oder gebraucht gekauft, musst du es auf deinen Namen bei der Zulassungsbehörde anmelden. Eine Nutzung des Autos im Straßenverkehr, ohne dass du es offiziell zugelassen hast, ist nämlich verboten. Wichtig dabei ist, dass du sich vor der ersten Nutzung um den Versicherungsschutz kümmerst. Zum einen ist dies notwendig, um die Fahrerlaubnis von der Zulassungsbehörde zu bekommen und zum anderen verhinderst du dadurch, dass du anderen Verkehrsteilnehmer einen hohen, unbezahlbaren Schaden zufügst.

Welche Dokumente musst du mitbringen?

Der genaue Ablauf für die Kfz-Zulassung ist einfacher als die meisten Leute denken. Hast du erstmal alle Unterlagen beisammen, bist du nur noch einen kleinen Schritt von der Anmeldung entfernt. Am einfachsten ist die Beschaffung der folgenden Unterlagen, da diese im Normalfall bereits vorhanden sind:

  • Fahrzeugschein
  • Fahrzeugbrief
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Nachweis der Hauptuntersuchung
  • Fahrzeugschilder
  • Elektronische Versicherungsbestätigung
  • Anmeldegebühren

Wie sind die einzelnen Schritte für die Zulassung?

1. Kann das Auto eine gültige und bestandene Haupt- und Abgasuntersuchung nachweisen? Dies ist der wohl wichtigste Punkt, wenn du ein Auto zulassen möchten. Da es auf deutschen Straßen nur erlaubt ist mit einer gültigen Fahrzeugplakette zu fahren, ist eine Zulassung ohne eine bestandene Fahrzeuguntersuchung definitiv nicht möglich. Sofern ein ordentlicher Nachweis nicht vorhanden ist, kannst du diesen zum Beispiel bei der Dekra oder bei dem TÜV anfertigen lassen.

2. Unabdingbar sind auch die Kfz-Kennzeichen, die am Auto angebracht werden sollen. Hierbei ist es allerdings nicht notwendig, dass du die Kennzeichen vorab organisieren musst, da du noch nicht die genauen anzubringenden Buchstaben und Nummern kennen. Bei den meisten Kfz-Zulassungsstellen befinden sich entsprechende Anbieter, wo die Schilder sofort vor Ort hergestellt werden können. Das gilt auch für Kurzzeit-, Ausfuhr- oder Saisonkennzeichen. Hast du dir ein Wunschkennzeichen reserviert, kannst du die entsprechenden Schilder auch bereits vorab im Internet bestellen. Die angefertigten Autoschilder müssen dann einfach bei der Zulassungsstelle vorgelegt werden, damit die Pkw-Plakette angebracht werden kann.

3. Zur Bescheinigung, dass das Auto nicht ohne Versicherungsschutz auf den Straßen unterwegs ist, muss eine gültige elektronische Versicherungsbestätigung vorgelegt werden. Ohne gültigen Versicherungsnachweis darf der Sachbearbeiter die Zulassung nicht genehmigen. Da der Versicherungsschutz von einem bestimmten Versicherungsunternehmen gewährleistet wird, musst du die eVB-Nummer beantragen, bevor du zu der Zulassungsstelle fährst. Im Gegensatz zu den Kfz-Schildern gibt es hierfür nämlich keine örtlichen Dienste. Möchtest du sonst seinen Pkw nur für eine kurze Periode anmelden, benötigst du hierfür speziell die Kurzzeit-eVB.

4. Ein weiterer Tipp: Nimm genug Geld mit! Die Kfz-Zulassung beansprucht je nach Zulassungsort einen bestimmten Geldbetrag. Üblicherweise liegen die Kosten zwischen 25,- und 40,- Euro. Sofern du sich noch nicht um die Kfz-Kennzeichen gekümmert hast, musst du hierfür nochmal ungefähr 20,- Euro einplanen. Für die Anmeldung von Kurzzeitkennzeichen liegt die Gebühr etwas niedriger bei circa 14,- Euro. Etwas teurer sind die Zulassungen von Ausfuhrkennzeichen. Hier musst du mit 35,- Euro rechnen.

Übrigens: Das Auto muss nicht unbedingt zu der Zulassungsstelle mitgenommen werden. Es reicht aus, wenn du die oben genannten Unterlagen vorzeigen kannst. Die Kennzeichen mitsamt der Fahrzeugplakette können dann im Nachhinein einfach an dem Auto angebracht werden. Eine Ausnahme gibt es hier allerdings bei absoluten Neufahrzeugen, die bisher noch nicht erstmalig zugelassen wurden. Bei diesem Umstand kann eine Vorführung relevant werden.